Computertomographie (CT)



Computertomographische Untersuchungen

Bei der Computertomographie handelt es sich um ein Röntgenverfahren, das Querschnittsbilder verschiedener Körperabschnitte anfertigt.
Das Verfahren wurde 1972 von dem amerikanischen Physiker A.M. Cormack und dem britischen Ingenieur G.N. Hounsfield entwickelt, die für ihre Entwicklung 1979 den Nobelpreis für Medizin erhielten.
Die erste CT-Aufnahme wurde 1971 an einem Menschen vorgenommen. und die ersten Computertomographen Ende der 70er Jahre in Krankenhäusern eingesetzt.
Die Geräte erfuhren seit ihrer Einführung eine rasche technische Entwicklung, vor allem ihre Bildqualität und Aufnahmezeit betreffend: Während die Geräte der ersten Generation für eine Schichtaufnahme noch fünf Minuten benötigten, brauchen die neuesten Geräte nur noch 500 Millisekunden und weniger.
Die Spiral-Computertomographie ist eine moderne Weiterentwicklung der Computertomographie. Hier dreht sich die Röntgenröhre spiralförmig und kontinuierlich um den Patienten, wobei größere Körperabschnitte fortlaufend dargestellt und zu einem dreidimensionalen Bild aufgebaut werden können. So erhält man ein noch genaueres Bild der Gewebe.